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3.11.15

„Women in Science“: Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)

Endlich wieder mehr Zeit für die Familie, die Hobbies, den Sport. Beruflich mal kürzer treten und nicht mehr den ganzen Tag arbeiten. Das ist der Wunsch vieler erwerbstätiger Frauen und Männer. Nur die wenigsten setzen dieses Ziel in die Realität um, ob aus finanziellen Gründen oder der Karriere wegen.

Kann also Vollzeitarbeit weiterhin das Gebot der Stunde sein? Kann nur dieses Modell einer ganztägigen Beschäftigung die Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt meistern – seien es Fachkräftemangel, sinkende Bevölkerungszahlen oder die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern? Und das alles auf Kosten der Freizeit?

Die bekannte Soziologin Prof. Jutta Allmendinger, PhD, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), zeigt einen anderen Weg auf. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschreibt sie eine Abkehr vom Vollzeit-Gebot ein und fordert, die Erwerbstätigkeit gleichmäßiger über den Lebensverlauf und zwischen den Geschlechtern zu verteilen. “So könnte sich die wöchentliche Arbeitszeit auf 32 Stunden reduzieren”, sagt die anerkannte Wissenschaftlerin.

Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Women in Science“ des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie erklärt Prof. Allmendinger, wie durch die Umverteilung bezahlter und nichtbezahlter Arbeit und deren Anpassung an verschiedene Lebensphasen mehr Möglichkeiten für Frauen und Männer entstehen.

Zu dem englischsprachigen Vortrag „Creating more opportunities for women and men by redistributing (working) time“ am 10. November um 17:30 Uhr im Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen laden wir herzlich ein.

Titel des Vortrags: „Creating more opportunities for women and men by redistributing (working) time“ von Prof. Jutta Allmendinger, PhD
Datum: 10. November 2015
Zeit: 17.30 Uhr
Ort: Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie

Über „Women in Science“
Demografischer Wandel, internationaler Standortwettbewerb und der Mangel an Spitzenkräften wirken sich auch auf die Wissenschaft aus und fordern in immer größerem Umfang die Potentiale junger Akademikerinnen. Dennoch dringen viele gut ausgebildete Frauen nicht bis zur Spitze vor. Laut aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes beträgt in Deutschland der Frauenanteil in der Professorenschaft nur 22%. Seit 2012 veranstaltet deshalb das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) die jährliche Vortragsreihe „Women in Science“ zu der regelmäßig erfolgreiche Wissenschaftlerinnen eingeladen werden, die in halbstündigen Vorträgen über ihre Forschung sprechen und über ihren Weg in die Spitzenforschung berichten. Mit „Women in Science“ möchte das ZMT Frauen darin bestärken, sich für Berufswege in der Wissenschaft zu entscheiden.

Kontakt

Corinna Harms
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+49 (421) 23800 - 86
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Andrea Daschner
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+49 (421) 23800 - 72
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Prof. Jutta Allmendinger, PhD, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)
Foto: Inga Haar