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20.11.15

Alexander von Humboldt-Stipendiaten am ZMT

Zwei Alexander von Humboldt-Stipendiaten werden demnächst als Forscher in der von Prof. Dr. Matthias Wolff geleiteten Arbeitsgruppe „Ressourcenmanagement" an das ZMT kommen.

Adam Ceesay hat das von der Alexander von Humboldt-Stiftung verliehene Internationale Klimaschutzstipendium erhalten und wird ab März 2016 für ein Jahr am ZMT arbeiten. Während ihres Aufenthalts in Bremen wird die in Gambia geborene Biologin, die zur Zeit ihre Doktorarbeit an der Université Félix-Houphouët-Boigny, Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste), abschließt, die Degeneration von Mangroven und die sozioökonomischen Bedingungen des Tanbi Wetland National Park in ihrem Heimatland untersuchen. Die 32jährige Wissenschaftlerin sagt über ihre Forschung: „Ich werde mittels Fernerkundung Veränderungen in der Mangrovenabdeckung über fünf Jahrzehnte auswerten. Darüber hinaus werde ich untersuchen, wie sich die Veränderungen auf die vier wichtigsten sozioökonomischen Gruppen in den Feuchtgebieten auswirken und ihre lokalen Anpassungsstrategien dokumentieren.“

Ihrem zukünftigen Kollegen, Dr. Gustavo Castellanos-Galindo aus Kolumbien, wurde das Georg Forster-Forschungsstipendium von der Alexander von Humboldt Stiftung verliehen. Der 35-jährige Wissenschaftler schloss seine Doktorarbeit 2013 am ZMT ab. Als Post-Doc wird er die Funktionen und Dienstleistungen von Mangroven-Ökosystemen in der Bucht von Panama untersuchen und bewerten. Er sagt: „Das Ziel meines Projektes ist die vergleichende Untersuchung von Nahrungsnetzmodellen und die wirtschaftliche Bewertung von Ökosystemen in wichtigen Fischereigebieten in Mangroven des tropischen Ostpazifiks, d.h. in Panama, Kolumbien und Ecuador. Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur Implementierung eines ökosystemorientierten Fischereimanagements auf wissenschaftlicher Basis geleistet werden.“

Kontakt

Dr. Gustavo Castellanos-Galindo
Telefon: 
+49 (421) 23800 - 42
E-Mail: 

Adam Cessay aus Gambia

Dr. Gustavo Castellanos-Galindo bei der Forschung in Kolumbien
Copyright: Uwe Krumme, ZMT