Grafisches Darstellung der Herkunftsländer der ZMT Promovierenden

Knapp ein Drittel der Beschäftigten des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) sind Promovierende, die im Doktorandenprogramm des Instituts ihren Abschluss machen. Sie gehören zu den zwanzig wissenschaftlichen Arbeitsgruppen des ZMT und arbeiten dort mit an den Forschungsprojekten des Instituts. Von den Doktorandinnen und Doktoranden sind wiederum rund ein Drittel internationale Studierende, wobei Promovierende aus tropischen Ländern nochmals 63 Prozent dieser Zahl ausmachen.


Am ZMT gibt es einen Doctoral Studies Circle, der das Doktorandenprogramm lenkt, Trainingsangebote gestaltet und als genereller Ansprechpartner für Belange der Doktorandinnen und Doktoranden am ZMT agiert. Ihm gehören je zwei Senior- und Nachwuchswissenschaftler sowie zwei Doktoranden an. Im Jahr 2013 hatte das ZMT die Leibniz-Graduiertenschule SUTAS über den Leibniz-Wettbewerb eingeworben. Mit Auslauf der Finanzierung Ende 2016 sollen deren Strukturelemente nun mit dem Doktorandenprogramm des ZMT zusammengeführt werden.


Durch die enge Zusammenarbeit mit den anderen themenrelevanten Graduiertenschulen in Bremen (wie GLOMAR – Bremen International Graduate School for Marine Sciences; BIGSSS – Bremen International Graduate School in the Social Sciences; MarMic – Max Planck Research School for Marine Microbiology), können die Promovierenden eine breite Palette zusätzlicher, disziplinärer Kurse und Soft-Skill Trainings belegen.


ZMT-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind auch an Ausbildung von Promovierenden in den Partnerländern einschließlich Senegal, Tansania, Südafrika, Indonesien und Brasilien beteiligt. So ist das Institut beispielsweise ein Partner im kolumbianisch-deutschen Doktorandenprogramm CEMarin  (Santa Marta, Kolumbien) des DAAD.

Viele Doktoranden des ZMT erhalten Zuschüsse oder Stipendien. Das ZMT unterstützt die Stipendiaten, indem es Infrastruktur zur Verfügung stellt und Möglichkeiten zur internen Forschungsförderung bietet. Bis zu fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ZMT-Partnerländern erhalten jedes Jahr ein NAM Fellowship und können damit bis zu drei Monate am Institut verbringen, um zu forschen und sich mit den Koleginne und Kollegen zu vernetzen.


Das ZMT begrüßt zudem Stipendiaten der UN Nippon Foundation, die in Wissenschaft und Politik in den Entwicklungsländern arbeiten. Stipendiaten des DAAD, der Alexander von Humboldt-Stiftung oder des Hanse-Wissenschaftskollegs (HWK) Delmenhorst schließen sich regelmäßig dem ZMT an und werden auf geeignete Weise unterstützt.

 

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