Mit dem Ende 2011 eingeführten Leibniz-Chair sucht das ZMT die enge Kooperation mit Disziplinen, die institutsintern nicht abgedeckt sind. Der Leibniz-Chair wird für drei Jahre an eine herausragende Forscherpersönlichkeit verliehen, die ihre Position am Heimatinstitut beibehält und gleichzeitig am ZMT mit einer Doktorandenstelle und Forschungsmitteln ausgestattet wird.

Den nunmehr zweiten Leibniz-Chair hat das ZMT im Januar 2015 an Prof. Dr. Douglas MacMillan verliehen. Der an der Universität Kent angesiedelte Professor für Umweltschutz und Ressourcenökonomie beschäftigt sich mit dem Thema der ökonomischen Valuierung von Ökosystemen. Der vielschichtige Prozess der Wertermittlung berücksichtigt den Informationsstand der Befragten, persönliche Wertvorstellungen, soziale Kontexte sowie zahlreiche weitere Faktoren. Diese Forschung ermöglicht somit ein wirtschaftliches Verständnis von Ökosystemdienstleistungen, welches langfristig zur nachhaltigen Nutzung dieser Systeme beitragen kann.


MacMillan korr1„Wir schätzen mit unserer Forschung den ökonomischen Wert der Dienstleistungen von Ökosystemen, um eine Basis für Entscheidungen in Umweltschutz und Ressourcenmanagement zu schaffen. Indem wir ein Bewusstsein dafür fördern, dass der Wildbestand eines Ökosystems von hohem Wert für die nationale Wirtschaft ist, legen wir einen Grundstein für Nachhaltigkeit.“

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Erster Leibniz-Chair am ZMT (2011 – 2014): Prof. Dr. Bettina Beer.