Ministerien, Parlamente, Verwaltungen, Behörden und Ämter auf lokaler und nationaler Ebene gehören zu den wichtigsten Entscheidungsträgern, die eine nachhaltige Entwicklung von Küstenökosystemen beeinflussen können. In einer eng vernetzten Welt ist verantwortungsvolle Politik auf wissenschaftliche Empfehlungen angewiesen, um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen im nachhaltigen Umweltmanagement zu meistern. So liefert wissenschaftliche Expertise der Umweltpolitik Wissen über die Ursachen, Folgen und Lösungen von Umweltproblemen, dem Klimawandel, Verlust der Biodiversität oder Nutzungswandel.


Das Büro für Wissensaustausch (OKE) unterstützt das ZMT in seiner Zusammenarbeit mit der Politik auf vielfältige Weise. Dazu gehört u.a.

  • der Dialog zwischen Wissenschaft in Nordwestdeutschland und der lokalen Politik durch die Veranstaltung Leibniz in der Bremischen Bürgerschaft, auf der sich die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft sowie die Senatoren und Mitarbeiter der Senatsressorts mit den Wissenschaftlern aus den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft aus Bremen, Niedersachen und Hamburg austauschen.

  • die ZMT Policy Brief Serie, die politische Entscheidungsträger über die aktuelle Forschung am ZMT informiert und konkrete umweltpolitische Empfehlungen formuliert.

  • die Organisation von Stakeholder-Workshops für einzelne Forschungsprojekte des ZMT in den Partnerländern, in denen politische und andere Stakeholder gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ZMT an langfristigen Maßnahmen arbeiten, um Wissen zu vereinen und zu transferieren.

Eine umfassende Einbeziehung von allen relevanten Stakeholdern kann sich nicht nur auf politische Entscheidungsträger beschränken, sondern beinhaltet außerdem die Einbindung von Vertretern aus Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit, internationalen Organisationen und ZMT-Alumni.