Tropische Meere und Küsten treiben mit großem Potential für Innovation und Wachstum die globale Wirtschaftan. Sektoren wie die Aquakultur, Fischerei oder marine Biotechnologie – um nur ein paar zu nennen – sind dabei von zentraler Bedeutung für eine ökonomische, ökologische und soziale nachhaltige Entwicklung.

Das ZMT ermöglicht dies in engem Austausch mit seinen Partnern, durch Beratung, Auftragsforschung und Zusammenarbeit gemäß der Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Kunden. Der weitläufige und interdisziplinäre Pool an Experten und 25 Jahre Erfahrung im gesamten Tropengürtel bilden die Basis, um verlässliche und greifbare Ergebnisse zu liefern.

Der Ansatz des ZMT umfasst dabei oft einen holistischen Blick, der nicht nur die Geschäftsfeldentwicklung in den Tropen abdeckt, sondern ebenfalls Regierungsangelegenheiten, internationale Organisationen und die Entwicklungszusammenarbeit sowie das weitläufige ZMT Alumninetzwerk umfassen kann.


ZMT Multitrophic Aquaculture
Das ZMT forscht zur Entwicklung multitropher Aquakultur in Südostasien | Foto: Tom Vierus, ZMT

Bioökonomie als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Übernutzung, Verschmutzung und Klimawandel bedrohen die Ökosysteme tropischer Meere – und die Lebensgrundlage der Bewohner tropischer Küstengebiete. 2,6 Milliarden Menschen sind auf Nahrungsmittel aus dem Meer angewiesen, um ihren Protein-Bedarf zu decken. Auch global steigt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und anderen Produkten aus tropischen Meeren.

Diese Herausforderungen können nur mit der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen gemeistert werden. Bioökonomie – das nachhaltige wirtschaften mit erneuerbaren biologischen Ressourcen – ist die Lösung, um die Gesundheit von Ökosystemen, tropischen Küstenanwohnern und Konsumenten weltweit zu sichern. Dies gilt nicht nur für Fischerei und Aquakultur, sondern auch für die Entwicklung umweltfreundlicher küstennaher Infrastruktur.

Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung veranstaltete am 17. Und 18. Mai 2018 das erste „Netzwerktreffen Marine Bioökonomie: Wissenschaft trifft Wirtschaft“ in Bremen. Kurzvorträge, Poster- und Workshop-Sessions bildeten den Rahmen für den inter- und Transdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nicht-Regierungsorganisationen. Während des Events hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich zu vernetzen und Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln.