21.10.16 |  Currently only in German...English version to follow 

Hochkarätige internationale Wissenschaftler sprechen über Nachhaltigkeit, Klimawandel, Übernutzung von Ressourcen und Management von Ökosystemen.

Im September startete das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) eine neue englischsprachige Vortragsreihe, die international angesehene Experten nach Bremen holt. Hochkarätigen Wissenschaftlern aus aller Welt wird damit ein Forum geboten, neueste Ergebnisse und kreative Ansätze aus ihrer Forschung zu präsentieren und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen zu wagen.

Ziel der Vortragsreihe ist es, Denkanstöße zu geben und Diskussionen über ein breites Themenspektrum an den Schnittstellen von Natur- und Sozialwissenschaften anzuregen. Der Fokus der Reihe liegt auf drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel, Übernutzung von Ressourcen und Management von Ökosystemen.

Die englischsprachigen, 45-minütigen Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion finden monatlich jeweils an einem Donnerstag am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) statt. Das ZMT möchte die Veranstaltungen gerne sowohl für ein akademisches Publikum als auch für die an Forschung interessierte breite Öffentlichkeit zugänglich machen und lädt herzlich zu den Vorträgen ein.

Die nächsten Termine:

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 17.00 – 18:30 Uhr, ZMT Seminarraum

Grappling with a changing ocean: Coral reefs, people and COP21 agreement
Prof. Dr. Ove Hoegh-Guldberg, Direktor, Global Change Institute, University of Queensland, Australien

Ove Hoegh-Guldberg ist Professor für Meereswissenschaften an der Universität Queensland in Australien und ist einer der am meisten zitierten Wissenschaftler auf dem Gebiet der biologischen Folgen des Klimawandels. Seine Forschungsinteressen reichen von der Physiologie und Ökologie von Korallenriffen bis zu dem Einfluss des Klimawandels auf die Ozeane. In 2014 wurde ihm der Fürst Albert II – Preis für Forschung zum Klimawandel verliehen. Sein Vortrag thematisiert die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Korallenriffen sowie die Folgen des Klimawandels auf dieses wichtige Meeresökosystem und hinterfragt, ob das Pariser Klimaabkommen weit genug geht.

Donnerstag, 17. November 2016, 17.00 – 18:30 Uhr, ZMT Seminarraum

Self-organisation of diversity in living systems
Prof. Dr. Kim Sneppen, Direktor, Center for Models of Life, Niels Bohr Institut, Kopenhagen, Dänemark

Kim Sneppen ist Direktor des „Center for Models of Life“ am Niels-Bohr-Institut der Universität Kopenhagen in Dänemark und Experte auf den Gebieten der Kernphysik, der statistischen Mechanik und komplexen Systemen. Vielzitiert sind seine Publikationen über die Hypothese des gestörten Gleichgewichts in der Evolution, über genetische Netzwerke und die Biologie von Phagen. In seinen neueren Arbeiten präsentiert er neue Ansätze, um die Verbreitung von Grippe-Epidemien zu verstehen. Sein Vortrag handelt davon, wie sich das Leben selbst organisiert, wie Diversität entsteht durch die Koexistenz konkurrierender Organismen und wie Viren und Krankheiten sich ausbreiten. Er wird die verschiedenen Aspekte von Lebensvielfalt anhand einfacher Modelle illustrieren.