Mangroven in Bragança, Brasilien

Mangroven ermöglichen durch zahlreiche Ökosystemleistungen den Bewohnern tropischer Küstenregionen das Leben und Überleben und schützen ihre Heimat vor Küstenerosion und Sturmfluten. Auch für Europäer sind Mangroven wertvoll, da sie dazu beitragen, dass wir tropische Meeresfrüchte auf dem Teller haben. Wichtiger noch: durch die Speicherung von Klimagasen wirken sie dem fortschreitenden Klimawandel entgegen. Viele dieser Ökosystemleistungen werden - direkt oder indirekt - durch die Mikroorganismen im Mangrovensediment gesteuert.

Die Nutzung natürlicher Ressourcen durch die lokale Bevölkerung und den Export erfolgt nicht immer nachhaltig und kann sich negativ auf die genannten Ökosystemleistungen auswirkungen. Dieses Projekt soll in einem weltweiten Vergleich unterschiedlicher Mangroventypen mithilfe moderner Methoden der Biologie, Chemie und der Sozialwissenschaften die Verbindung zwischen Mangrovenökologie und -sozioökonomie herstellen.

Hierzu wollen wir ergründen, wie sich die lokale und regionale Flora und Fauna, sowie ihre Nutzung durch den Menschen, auf die Sedimentmikroorganismen und somit letztlich auf zentrale Ökosystemleistungen auswirken. Auf Basis dieser Erkenntnisse können in der Folge Empfehlung für den Schutz und das Management dieser wertvollen aber gefährdeten Ökosysteme an Entscheidungsträger gegeben werden.

Vierteljährliche Newsletter (Englisch):

Projektpartner (Germany)

 

Internationale Projektpartner

Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

WG Mangrove Ecology (Prof. Dr. M. Zimmer)

WG Spatial Ecology and Interactions (Dr. H. Reuter)

Office for Knowledge Exchange (Dr. B. Fedder)

Leibniz-Gemeinschaft

Deutsche Sammlung von Mikroorgansimen und Zellkulturen (DSMZ), Braunschweig

Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung (IÖR), Dresden

Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), Halle

 

 

National University of Singapore, Singapore

Universidade Federal do Pará (Campus Braganca), Brazil

Universidad Nacional de Colombia, Colombia

College Agricultural and Marine Sciences, Oman

Oceanographic Research Institute, South Africa
University of Queensland, Australia