Deutschland sieht sich in der internationalen Verantwortung, die globale Nachhaltigkeit von Ressourcen durch transdisziplinäre Forschungskooperationen mit Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern.

Dies erfordert wissenschaftlich basierte Konzepte zum Management natürlicher Ressourcen, die den sozialen und ökonomischen Gegebenheiten von Küstenstaaten entsprechen.

Seit seiner Gründung kooperiert das ZMT erfolgreich mit Forschungsinstituten und Interessensvertretern in den Ländern der tropischen Küstenregionen, sowie mit Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Bei diesen internationalen Kooperationen geht es um die Entwicklung von Kapazitäten (Capacity Development) und Wissenschaftsdiplomatie (Science Diplomacy). Mit seinen Partnereinrichtungen kann das ZMT im Rahmen von Forschungskooperationen zur Verbesserung von wissenschaftlicher Ausbildung und Forschung und zur Lösung drängender globaler Herausforderungen sowie einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort beitragen.

Damit knüpft und verstetigt das Institut internationale Netzwerke, die in die jeweiligen Gesellschaften hinein wirken.

In diesem Zusammenhang entwickelt das Büro für Wissensaustausch innovative Formate im Bereich des Kapazitätenausbaus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei in der Umweltbildung. Nur durch eine Sensibilisierung für die Bedeutung der Meere und Küsten kann ein nachhaltiger Ökosystemschutz gelingen.

Im Rahmen der Klimapartnerschaft zwischen Bremen und Durban (Südafrika) schult das ZMT beispielsweise kommunale Akteure und junge Menschen (als sogenannte „Ocean Champs“) im Bereich Meeresschutz und führt gemeinsame Pilotmaßnahmen durch.