Die Grafik zeigt, wieviel Prozent der Korallenriffe, Mangroven und Seegraswiesen wir jedes Jahr verlieren.

Unsere Welt wird immer komplexer und steht vor großen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Zunehmende Urbanisierung, schonungsloser Umgang mit natürlichen Ressourcen und der globale Klimawandel haben dramatische Folgen für unsere Meere und Ozeane.

Die Auswirkungen sind besonders gravierend in Regionen mit schnell voranschreitender ökonomischer Entwicklung und großem Bevölkerungswachstum wie in vielen Ländern der Tropen. Gerade die Ökosysteme an den dicht bevölkerten Küsten des Tropengürtels sind von starken globalen, regionalen und lokalen Umweltveränderungen betroffen.

Tropische Küstenökosysteme wie Mangroven, Korallenriffe oder Seegraswiesen zählen zu den produktivsten und artenreichsten Lebensräumen unserer Erde. Auch wirtschaftlich sind sie als Nahrungs- und Verdienstquelle sowie als Tourismusmagnet für Milliarden von Menschen lebenswichtig.

Mit seiner Forschung trägt das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) zu einem besseren Verständnis tropischer Küstenökosysteme bei. Dabei stehen Fragen zur Struktur und Funktionsweise dieser Lebensräume, zu Ressourcennutzung und zur Widerstandsfähigkeit gegenüber menschlichen Eingriffen und natürlichen Veränderungen im Mittelpunkt.

Das ZMT arbeitet interdisziplinär und verbindet dabei natur- und sozialwissenschaftliche Forschungsfelder. Die Forschungsprojekte werden in enger Kooperation mit tropischen Partnern realisiert. Außerdem unterstützen die Wissenschaftler des ZMT den Aufbau von Expertise und Strukturen in den Tropen, die ein nachhaltiges Küstenzonenmanagement ermöglichen.

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