OKE-Leiter Dr. Bevis Fedder zeigt dem indonesischen Minister für Forschung, Technologie und Ausbildung, HE Mohamad Nasir, das VR-Riffmodell des ZMT.

Um dem Verlust von Ökosystemen und ihren Dienstleistungen weltweit entgegenzuwirken, muss die Forschung eng mit den relevanten Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Solche transdisziplinären Forschungskooperationen mit Partnern aus tropischen Küstenländern können direkt zum Erhalt und der nachhaltigen Nutzung von tropischen Küstenökosystemen beitragen.

Das ZMT hat das Büro für Wissensaustausch (Office for Knowledge Exchange − OKE) eingerichtet, um die Zusammenarbeit mit den nicht-wissenschaftlichen Stakeholdern aus den Tropen aber auch aus Deutschland zu erleichtern. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis fördert das OKE den transdisziplinären Dialog, involviert die Akteure in gleichberechtigter Weise in die Forschungsprojekte des ZMT und schafft somit Innovationen, Wissen und Kapazitäten für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort in den Tropen und in Deutschland.

Dabei fokussiert sich das OKE-Team auf fünf relevante Stakeholdergruppen, um Forschung und Forschungsergebnisse gesellschaftlich anschlussfähig zu machen: 


Die vielfältigen Forschungskooperationen des ZMT mit tropischen Küstenregionen sollen so weiter ausgebaut und der gemeinsame Transfer praktikabler Lösungen für konkrete, drängende Umweltprobleme verbessert werden. Mit diesen Erfahrungen und Konzepten möchte das ZMT auch die anderen Institute der Leibniz-Gemeinschaft unterstützen.


Materialien (auf Englisch)

Stakeholder Engagement Guide

Infosheet - Engagment Tools

Infosheet - How to write a Policy Brief

 

Bremer Kriterien

Das ZMT führt Forschungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit den Partnern in den Tropen durch. Um diesen Partnerschaftsprojekten eine klare Leitschnur für die Zusammenarbeit zur Verfügung zu stellen, wurden vom ZMT frühzeitig Kriterien definiert. Diese "Bremer Kriterien" leisten einen Beitrag zur Erfüllung von wissenschaftlichen und entwicklungspolitischen Bedürfnissen in den Partnerländern durch die Förderung von langfristigen Projekten, intensiver Beteiligung von Wissenschaftlern des Gastlandes und uneingeschränktem Austausch von Daten und Informationen.

pdfBremer Kriterien