Wie beeinflussen globalisierte infrastrukturelle Praktiken für das Leben mit und trotz Meeresspiegelschwankungen die Art und Weise, in der Zukunftsvisionen für Küstenstädte verhandelt und umgesetzt werden? | Foto: Rapti Sirwardane

Zielsetzung

In dem Projekt untersuchen wir, wie über in der Region zirkulierende Anpassungstechnologien für den Umgang mit Meeresspiegelschwankungen (d.h. multifunktionale Deiche, künstliche Inseln und andere Formen des „schwimmenden" Designs) lokal-spezifische Zukunftsmodelle für die Küsten von Jakarta, Metro Manila und Singapur entworfen und aktiv verfolgt werden.

Forschungsfrage

Wie beeinflussen globalisierte infrastrukturelle Praktiken für das Leben mit und trotz Meeresspiegelschwankungen die Art und Weise, in der Zukunftsvisionen für Küstenstädte verhandelt und umgesetzt werden? Welche Formen der Benachteiligung und Widersprüchlichkeit treten dabei auf?

Konzeptioneller Rahmen

  • Mikropraktiken von „mobility agents“ im „travelling business“ von Anpassungspolitik (Rapoport / Hult, 2017);
  • Urbane Assemblage-Theorie (McFarlane/Silver, 2017);
  • Affekttheorie und Anthropologie der Infrastrukturen (McKenzie, 2017; Jensen, 2017).

Ethnografische Methoden

Teilnehmende Beobachtung, qualitative Interviews, Community Transekt Walks & partizipatives Mapping. 

Das multilokale Projekt befasst sich mit zwei wesent-lichen konzeptuellen und methodologischen Aspekten: a) Entwicklung einer Theorie mittlerer Reichweite zu globalen Kreisläufen urbaner Zukunftsvorstellungen; b) Methodologischer Beitrag zu laufenden Diskussionen über „Follow-the-Moving Target“ -Methoden

Projektstruktur

Blue Urban Struktur

 

 

Projektpartner

artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Bremen, Deutschland

Universität Bremen, Deutschland

Universitas Indonesia, Ateneo de Manila University, Philippinen

Department of Sociology, National University of Singapore, Singapur