VanGrove ist gekoppelt an ein laufendes Projekt, das Daten sammelt für die Einrichtung eines geplanten grenzüberschreitenden Schutzgebietes (TBCA) zwischen Kenia und Tansania, um grenzüberschreitende natürliche Ressourcen zu erhalten und besser zu verwalten. | Foto: Amon Kimeli, ZMT

Einleitung

Mangroven bieten Produkte und Dienstleistungen von ökologischem und ökonomischem Wert. Trotzdem gab es 2010 an Kenias Küste nur noch auf ca. 450 km2 Mangroven. Mangrovenverluste treten jährlich aufgrund verschiedener Faktoren auf, diese können nach anthropogenen und natürlichen Faktoren grob kategorisiert werden. Der Meeresspiegelanstieg (sea level rise = SLR) gehört, hervorgerufen durch den Klimawandel, vermutlich zu den direkten natürlichen Ursachen für Mangrovenverluste. Mangroven können jedoch meist mit dem SLR Schritt halten und überleben durch Expansion und Kolonisierung neuer und höher gelegener Böden, die durch Sedimentation beeinflusst werden.

Daher ist es wichtig, die Sedimentanreicherung-sraten in Mangrovenlebensräumen zu quantifizieren und mit denen in der Literatur vorhandenen SLR-Raten zu vergleichen.

VanGrove ist gekoppelt an ein laufendes Projekt, das Daten sammelt für die Einrichtung eines geplanten grenzüberschreitenden Schutzgebietes (TBCA) zwischen Kenia und Tansania, um grenzüberschreitende natürliche Ressourcen zu erhalten und besser zu verwalten. Hier wachsen auch die Mangroven von Vanga. Wir wollen herausfinden, welchen Einfluss das Umba-Einzugsgebiet auf die Sedimentdynamik in den tropischen grenzüberschreitenden Mangrovenwäldern von Vanga hat.

Methodologie

Sediment- und Wasserproben werden entlang des grenzüberschreitenden Umba gesammelt.

Erwartete Resultate

Sedimentquellen und -dynamiken verstehen, um vorhersagen zu können, wie die grenzüberschreitenden Mangroven von Vanga, Kenia und Tanga, Tansania auf Meeresspiegeländerungen reagieren.

 

Projektpartner

Kenya Marine and Fisheries research Institute (KMFRI)

Vrije Universiteit Brussels (VUB)

 

Project Partners

Kenya Marine and Fisheries research Institute (KMFRI) and Vrije Universiteit Brussels (VUB)