Using a case study (Seribu Islands), we will analyse the relationship between the establishment of property rights and its impact on sustainability outcomes. | Photo: Rifki Furqan, ZMT

Forschungshintergrund

Viele lokale Fischereiressourcen werden übermäßig ausgebeutet. Aus Sicht der Ressourcen-Ökonomie fallen Fischereiressour-cen aufgrund hoher Rivalität und schlechter Ausschlussmöglichkeiten in die Kategorie Allmendegut. Fehlt geeignete Governance führt dies Prognosen zufolge zu einer Übernutzung. Ein Ansatz, um Versäumnisse im Management von Allmendegütern zu beheben, besteht darin, einzelnen Personen oder Gruppen Eigentums-rechte in Form von territorialen Nutzungs-rechten für Fischereiressourcen (Territorial User Rights for Fishery, TURF) zuzuweisen. Dieser Ansatz wird weltweit in großem Umfang angewandt.

Zielsetzung

Am Beispiel einer Fallstudie (auf den Seribu-Inseln) werden wir den Zusammenhang zwischen der Schaffung von Eigentumsrechten und ihre Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit analysieren. Man geht davon aus, dass diese Art territorialer Nutzungsrechte erfolgreicher sind, wenn sie mit der Einrichtung von Stewardships kombiniert werden, aber wie hängen diese beiden Faktoren zusammen? Mit dieser Forschung wollen wir ein Bewertungsinstrument entwickeln, um die verschiedenen Stewardship-Ebenen der einzelnen Akteure besser zu verstehen.

Methoden

Ein kombinierter Methodenansatz kommt hier zum Einsatz. Zur Analyse dieser territorialen Nutzungsrechte (TURF) werden wir Process Tracing, Rapid Impact and Vulnerability Assessment (RIVA) und eine Haushaltsbefragung durchführen. Die Stewardship-Analyse wird auf dem Environmental Stewardship Framework basieren, der sowohl qualitative als auch quantitative Daten umfasst.

Projektpartner

Fish Forever Project, RARE Indonesia