TRIATLAS zielt auf einen systemischen Ansatz, um mit klimabasierten Ökosystemprognosen und Informationen über künftige sozioökonomische und ökosystemare Veränderungen Entscheidungshilfen zur Verfügung zu stellen und die sozioökonomischen Herausforderungen. | Foto: Werner Ekau, ZMT

Beschreibung

Immer noch gibt es große Lücken in unserem Verständnis der marinen Ökosysteme und ihrer zukünftigen Veränderungen. Dies stellt eine große Herausforderung für nachhaltiges Management menschlicher Aktivitäten dar.

Unser Wissen über den Zustand der marinen Ökosysteme des Süd- und Tropischen Atlantiks und ihrer zukünftigen Entwicklung ist besonders gering, insbesondere im Vergleich zum Nordatlantik. Gleichzeitig sind viele der Anrainerstaaten des Süd- und Tropischen Atlantiks stark von marinen Ökosystemen abhängig. Nahrung, genetische Ressourcen, Erholung und Klimaregulierung sind wichtige Dienstleistungen des Ozeans. Es besteht dringender Bedarf an zuverlässigen Informationen über den aktuellen Zustand und mögliche Veränderungen.

Zeitskalen von Monaten bis Jahrzehnte sind die von unmittelbarem Interesse. Forschungsarbeiten zum Verständnis und zur Modellierung der Auswirkungen klimatischer und menschlicher Aktivitäten auf die marinen Ökosysteme im Süd- und Tropischen Atlantik sind erforderlich, um die Veränderungen der Ökosysteme verstehen, vorhersagen und anpassen zu können. TRIATLAS zielt auf einen systemischen Ansatz, um mit klimabasierten Ökosystemprognosen und Informationen über künftige sozioökonomische und ökosystemare Veränderungen Entscheidungshilfen zur Verfügung zu stellen und die sozioökonomischen Herausforderungen.

Das ZMT beteiligt sich an den Arbeitspaketen 1.3, 1.5 und 4.1, um seine speziellen Erfahrungen und Daten aus den großen marinen Ökosystemen vor  Senegal/Mauretanien, Namibia/Südafrika und Nordostbrasilien einzubringen.

Projektpartner

CAU, GEOMAR, Thünen Institute, IRD, IMR, UiB, UNI, NERSC, FURG, UFPE, UFRPE, UFRN, UFSC, UniCV, INDP, DAFF, UCT, UNAM, INIP