Dieses Projekt untersuchte Garnelenaquakulturteiche in Indonesien über einen kompletten Entwicklungszyklus (drei Monate), einschließlich eines Krankheitsausbruchs nach 60 Tagen. | Foto: Yustian Alfiansah

Die Pazifische Weißbeingarnele Litopenaeus vannamei deckt 70% der weltweiten Garnelen-produktion ab und ist somit die am häufigsten in Aquakultur gezüchtete Garnelenart. Schlechte Wasserqualität und bakterielle Krankheiten führen dabei jährlich zu beträchtlichen Verlusten. Trotzdem fehlt bisher eine systematische Untersuchung, inwiefern die Wechselwirkung zwischen Wasserparametern und der Bakteriengemeinschaft (dem Mikrobiom) das Auftreten von Krankheiten beeinflusst.

Dieses Projekt untersuchte Garnelenaquakulturteiche in Indonesien über einen kompletten Entwicklungszyklus (drei Monate), einschließlich eines Krankheitsausbruchs nach 60 Tagen. Von besonderem Interesse waren dabei Bakterien der Gattung Vibrio, zu denen auch bekannte Krankheitserreger gehören. Diese Bakterien vermehren sich sehr schnell in Wasser, das viel organisches Material enthält, und in dem sie sich an Partikel anheften können. In Garnelenteichen führt eine Abnahme der Wasserqualität (u.a. gekennzeichnet durch einen erhöhten Anteil organischen Materials und einen niedrigen pH Wert) dazu, dass sich das Mikrobiom nachteilig verändert und das Wachstum von Vibrio gefördert wird. Das Auftreten von Krankheiten wird weiterhin dadurch verstärkt, dass die Garnelen  Vibrio-infizierte Partikel zu sich nehmen. Wird die Wasserqualität jedoch

Projektpartner

SME Mandalika Agung

SME Sokowati

Indonesian Institute of Sciences (LIPI)