EASMO wird die Auswirkungen des Klimawandels auf die Verteilung von Rifffischen im gesamten tropischen Ostpazifik (ETP) untersuchen | Foto: Fernando Zapata (Universidad del Valle)

Projektziele

EASMO wird die Auswirkungen des Klimawandels auf die Verteilung von Rifffischen im gesamten tropischen Ostpazifik (ETP) untersuchen - unter Berücksichtigung der kaskadierenden Folgen für Biodiversität, Ökosystemfunktionen, dem Nutzen der Riffe für den Menschen, Rückkopplungen auf das Klima und des sozio-ökonomischen Wohlergehens. Unsere Ergebnisse werden lokale und regionale politische Entscheidungsträger bei der Anwendung adaptiver, grenzüberschreitender ordnungspolitischer Ansätze unterstützen und so Maßnahmen zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung - 2 Zero Hunger, 13 Climate Action, und 14 Life Below Water - vorantreiben.

Kontext

Spezies sind weltweit „in Bewegung“ um harschen klimatischen Bedingungen zu entkommen. Diese Bewegungen sind in den Ozeanen vier Mal schneller vorangeschritten als an Land, was dramatische Veränderungen auf dem Ökosystemlevel zur Folge hat und Fischereiressourcen über Grenzen hinweg umverteilt. Die Auswirkungen auf Ökologie, Nahrungssicherheit und Politik sind naheliegend. Die Umverteilung der Fischbestände ist besonders besorgniserregend, da drei Milliarden Menschen mit 15 % ihrer Aufnahme an tierischem Protein und essenziellen Nährstoffen auf sie angewiesen sind, um Mangelernährung zu vermeiden.

Obwohl die Verschiebung der Fischverbreitungsgebiete in Ländern des globalen Südens dringend untersucht werden sollte, konzentrieren sich Studien bisher unverhältnismäßig stark auf die wohlhabenderen Teile der Welt.

 

Projektpartner

Prof. Jerry Tjiputra (NORCE)

Prof. Fernando Zapata (Universidad del Valle)

Dr. Cristina Sanchez (Fundacion MarViva)

Dr. Albert Norström (Stockholm Resilience Centre)

Prof. Jan McDonald (University of Tasmania)

Prof. Mário Sousa (Universidade Nova de Lisboa)

Prof. Christina Hicks (Lancaster University)

Dr. Camilo Mora (University of Hawaii)

Dr. Adriana Vergés (University of NSW Sydney)