In diesem Projekt nutzen wir eine Kombination aus Felddaten einer Langzeitserie und mathematischer Modellierung, um die Einflüsse von physikalischen und ökologischen Faktoren auf die Struktur und inter- sowie intraspezifischer Trait-Diversität der marinen Phytoplankton-Gemeinschaft in der tropischen Cariaco Bucht an der Küste von Venezuela zu quantifizieren. | Foto: Germán  Kopprio, ZMT

Hintergrund

Der Klimawandel kann Biodiversität, Produktivität und die Stoffwechselkreisläufe eines Ökosystems auf verschiedene Arten beeinflussen. Biodiversität, ein wichtiger Faktor für Ökosystem-Funktion, wird traditionell anhand der Zahl der Spezies gemessen. Alternative Ansätze, wie das Messen der funktionellen Diversität von Eigenschaften (sogenannter Traits), können eine effektive quantitative Grundlage für Untersuchungen der Beziehungen zu Ökosystem-Funktionen bieten. In diesem Forschungsfeld liegt das derzeit Hauptaugenmerk noch auf interspezifischer Trait-Diversität, wobei der Einfluss von intraspezifischen Elementen (genotypisch und phänotypisch) auf die Struktur der Phytoplankton Gemeinschaft vernachlässigt wird.

Methoden

In diesem Projekt nutzen wir eine Kombination aus Felddaten einer Langzeitserie und mathematischer Modellierung, um die Einflüsse von physikalischen und ökologischen Faktoren auf die Struktur und inter- sowie intraspezifischer Trait-Diversität der marinen Phytoplankton-Gemeinschaft in der tropischen Cariaco Bucht an der Küste von Venezuela zu quantifizieren.

 

Projektpartner

Prof. Andrew Barton (Scripps Institution of Oceanography, San Diego, USA)