Über mich
Als interdisziplinär ausgebildete Umweltwissenschaftlerin interessiere ich mich besonders für die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Meer und möchte zum Schutz der marinen Biodiversität und Ökosysteme beitragen. Mein wissenschaftlicher Werdegang umfasst vielfältige Themenfelder: von nachhaltigem Tourismus, Klimawandelanpassung (u. a. im Rahmen meiner Arbeit mit der UNFCCC) und Nord-Süd-Zusammenarbeit (mit der GIZ) bis hin zur Ökologie von Korallenriffen und Rifffischen sowie deren funktioneller Biogeographie. Neben meiner Forschung bin ich leidenschaftliche Unterwasserfotografin und setze mich dafür ein, das Bewusstsein für das Meer durch Bildung, Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zu stärken - insbesondere zu den Themen Meeresschutz und Klimawandel. Als Triathletin trage ich diese Leidenschaft auch in den Sport: Bei Wettkämpfen starte ich mit dem Schriftzug #ForTheOcean, um Gespräche über marine Biodiversität anzustoßen und daran zu erinnern, dass ein gesundes Meer uns alle betrifft. Meeresschutz erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Gemeinschaften und Sektoren, denn seine Bedeutung reicht weit über die Küsten hinaus.
Aktuelles Forschungsthema
Meine Arbeit im CREATE-Projekt, das Teil der Forschungsmission sustainMare der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) ist, konzentriert sich auf den Schutz der marinen Biodiversität, den Wissenstransfer und die Meeresbildung. In Phase I untersuchte ich Governance-Strukturen und institutionellen Wandel in Meeresschutzgebieten. Im Mittelpunkt standen der Schutz des Schweinswals (Phocoena phocoena), unserer einzigen heimischen Walart, sowie das Walschutzgebiet vor Sylt und Amrum. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen und den etablierten Netzwerken aus der ersten Phase liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit in Phase II verstärkt darauf, wissenschaftliche Erkenntnisse durch drei Aktivitäten in die Gesellschaft zu tragen: Back to School - die Entwicklung von Bildungsmaterialien zu Meeresschutz und Fischerei; Citizen Science - die Verbindung der CREATE-Forschung zu Umwelt-DNA (eDNA) mit gesellschaftlicher Beteiligung und praxisorientiertem Lernen; sowie das Netzwerk Nordseeschutz, das den Wissensaustausch und gemeinsames Engagement für den Schutz der Nordsee fördert. Im Programmbereich 5 (PA5) „Societal Impact“ beschäftige ich mich darüber hinaus mit transdisziplinären Ansätzen und der Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren den Wissenstransfer stärken, gesellschaftlichen Wandel anstoßen und einen wirksamen Meeresschutz unterstützen kann.
Literatur
Homes, W. (in prep.). A Historical Lens on Europe’s First Whale Sanctuary: Analysing Institutional Change for Future Efficient Harbour Porpoise Conservation.
Homes, W., Schlüter, A., Glaser, M. (in prep.). Avoiding Paper Parks: A Governance Analysis of and Policy Recommendations for the Whale Sanctuary in the German North Sea for Harbour Porpoise Conservation.
Eucker, D., Kienberger, S., Schuster, S., Berendsen, A., Saavedra, C., Hunsinger, L., Becher, M., Yermolyonok, D., Iqbal, J., Homes, W., Raudasch, E., & Bonfim, M. (2022). Climate risk communication: A guideline for project practitioners working with the Vulnerability Sourcebook and its Risk Supplement. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. https://www.researchgate.net/publication/381155885_CLIMATE_RISK_COMMUNICATION_A_guideline_for_project_practitioners_working_with_the_Vulnerability_Sourcebook_and_its_Risk_Supplement_As_a_federally_owned_enterprise_GIZ_supports_the_German_Government_in
Homes, W. (2021). Quantifying the state of the coral reef ecosystem in relation to biophysical benthic and pelagic indicators and biological drivers of change in the Saba National Marine Park, Dutch Caribbean. Master thesis, Faculty of Natural Resources and Agricultural Sciences, Department of Aquatic Resources (SLU Aqua), Uppsala: Swedish University of Agricultural Sciences.
Verantwortung
- Seit Oktober 2022: Doktorand*innen Vertretung am ZMT
