Geschäftsführung des ZMT - in Corona-Zeiten mit Mund-Nasenschutz: Dr. Werner Ekau (Wissenschaftlicher Geschäftsführer) und Dr. Nicolas Dittert (Kaufmännischer Geschäftsführer) | Foto: Jan Meier, ZMT

Unser aller Auftrag ist es, Infektionswege einzudämmen und neue Infektionen zu verhindern. Die sogenannte Niesetikette und häufiges, gründliches Händewaschen sind zwei wichtige Verhaltensgrundsätze. Insgesamt gilt die AHA Formel: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen.

Das Virus wird bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ausgeschieden und sehr leicht durch Tröpfcheninfektion übertragen, die man dadurch vermeiden kann.

Wo kann ich mich informieren?

Bitte informiert Euch über die einschlägigen Webseiten (s. Kasten). Bei Unsicherheiten zur Erkrankung oder den zu beachtenden Maßnahmen wird unter der Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit unter Tel: 030 - 346 465 100 speziell beraten.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können sich unter Tel: 0421 - 115 über das Coronavirus informieren. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Bremer Gesundheitsressorts und des Gesundheitsamts Bremen zur Verfügung gestellt.

Sonder-Email für ZMT-Beschäftigte

Die Geschäftsleitung und die Verwaltungsleitung des ZMT sowie die Personen, die sich um Home Office und Sonderurlaub etc. kümmern, sind unter der neuen Sammeladresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. zu erreichen. Wir alle lesen Nachrichten an diese Adresse. Festnetzanschlüsse werden auf Mobilgeräte umgeleitet wo immer möglich. Bitte zögert nicht, Euch an uns zu wenden.


9. Oktober 2020 | UPDATE | Risikogebiet Bremen - Regelanpassung und Rundschreiben des Senators für Finanzen Nr. 5m/2020


Nun  ist Bremen Risikogebiet.

Ich bin allen wirklich dankbar, die sich in den letzten Wochen und Monaten so diszipliniert verhalten haben!

Alle Regeln haben weiterhin Bestand:

(1) Berücksichtigt die BMAS Arbeitsschutzrichtlinien, kurz AHA:

• Abstand halten;
• Hygiene beachten;
• Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.


(2) Lüftet regelmäßig und häufig den Raum, in dem Ihr arbeitet.

(3) Wer nicht reisen muss, reist nicht. Inländische und ausländische Reiseeinschränkungen sind zu beachten.

(4) (neu) Um dem nun erhöhten Infektionsrisiko entgegenzuwirken:
Ab sofort ist auf den Fluren und Treppen sowie in Toiletten und Fahrstühlen ebenfalls Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) zu tragen.

(5) Rundschreiben Nr. A-46/2020 „SARS-CoV-2 (Corona-Virus); Rundschreiben des Senators für Finanzen Nr. 5m/2020 vom 8. Oktober 2020

Die neuen bzw. aktualisierten Passagen sind gelb unterlegt:

  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, Seite 2
  • Reiserückkehr aus Risikogebieten, Seite 4
  • Rücknahme von Erholungsurlaub bei ärztlich oder behördlich
  • angeordneter Quarantäne, Seite 8

Viele Grüße und bleibt gesund!

Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


6. Oktober 2020 | UPDATE | Lüften von Räumen

Die Bundesregierung rät zu infektionsschutzgerechtem Lüften.

Entsprechend § 4 Nummer 1 Arbeitsschutzgesetz ist es Ziel, durch fachgerechtes Lüften von Gebäudeinnenräumen Gesundheitsgefährdungen durch SARS-CoV-2-Infektionen möglichst zu vermeiden beziehungsweise gering zu halten.

Ein Besprechungsraum soll grundsätzlich alle 20 Minuten für 3 Minuten im Winter, 5 Minuten im Frühling/Herbst und 10 Minuten im Sommer stoßgelüftet werden. Das Umwelt-Bundesamt empfiehlt zusätzlich, nach einem Niesen, Husten o.ä. zusätzlich zu lüften.

Viele Grüße,

Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


18. September 2020 | UPDATE | Hinweise zu arbeits- und dienstrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, rechtliche Einschätzung des Landes Bremen

Vor drei Wochen haben wir Euch eine rechtliche Einschätzung des Landes Bremen zu COVID/Corona bekanntgegeben. Diese werden regelmäßig vom Land aktualisiert. Wie Ihr aus verschiedenen Quellen erfahren könnt bzw. habt (z.B. RKI Webseite), hat sich die Lage bei den Neuinfektionen verschlechtert. Heute erhaltet Ihr die 12. Aktualisierung vom 18. September 2020 mit angepassten Verhaltensregeln. Die Änderungen sind gelb markiert.

Alle Informationen sind zu berücksichtigen.

Auszugsweise und z.T sehr stark eingekürzt sind hier einige Aspekte zusammengefasst. Das vollständige Dokument ist zu beherzigen.

"Einer Person, die [...] mit einer infizierten Person [...] engen Kontakt [...] hatte [...], wird [...] untersagt, ihre Wohnung oder die Einrichtung, in der sie lebt, zu verlassen oder in dieser Zeit Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören, wenn nicht das zuständige Gesundheitsamt seine Zustimmung zu einem abweichenden Verhalten erteilt."

"Personen, die [...] aus dem Ausland in die Freie Hansestadt Bremen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern, wenn nicht das zuständige Gesundheitsamt seine Zustimmung zu einem abweichenden Verhalten erteilt; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den [...] genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. [...]"

"Die [...] genannten Personen sind verpflichtet, unverzüglich in der Stadtgemeinde Bremen die zuständige Ortspolizeibehörde und in der Stadtgemeinde Bremerhaven das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf das Vorliegen der genannten Voraussetzungen hinzuweisen. Die erfassten Personen sind ferner verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 [...] hinweisen, unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin zu kontaktieren."

"Beschäftigte [...] sind [...] auch in der Quarantäne zur Erbringung der Arbeitsleistung verpflichtet."

"Wenn Beschäftigte infolge der Corona-Pandemie verspätet aus dem Urlaub zurückkehren, [...] sind die Beschäftigten auf die Inanspruchnahme von Urlaubs- oder Freizeitausgleichsansprüchen verwiesen."

"Um die Übertragbarkeit des Corona-Virus bestmöglich vermeiden zu können, sollen die jeweiligen Dienststellen grundsätzlich die Räumlichkeiten für Gesprächsrunden so auswählen, dass sie den Teilnehmenden den erforderlichen Sitzabstand untereinander ermöglichen."

Wenn Ihr weiterführende Fragen habt: jederzeit gerne!

Viele Grüße, bleibt gesund!

Dr. Werner Ekau, Wissenschaftlicher Geschäftsführer (kommissarisch), und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


27. August 2020 | UPDATE | SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln, rechtliche Einschätzung des Landes Bremen

Vor zwei Wochen haben wir Euch die neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln bekanntgegeben. Heute erhalten wir eine rechtliche Einschätzung des Landes Bremen, die wir Euch untenstehend zusammenfassen und die hier im Original zu lesen ist.

"Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel keine großen Überraschungen beinhaltet. Vielmehr ist zu erkennen, dass in dieser Arbeitsschutzregel eine Konkretisierung der Themen stattgefunden hat, die bisher in der Fachpresse diskutiert worden sind. Es lässt sich erkennen, dass die Punkte Abstand, Lüften sowie Hygiene schwerpunktmäßig genannt werden."

"Große Beachtung in der neuen Arbeitsschutzregel erhält die Kommunikation von Verhal-tensregeln. Hierzu zählen z.B. Abstand halten, das Verzichten auf Händeschütteln sowie die Hust-Nies-Etikette. Darüber hinaus gibt es u.a. noch folgende grundlegende Schutzmaßnahmen:

  • Reduzierung der Personenkontakte, durch z.B. Fernkommunikation, rollierende feste Teams sowie Home-Office
  • Neue Anordnung der Arbeitsplätze mit einem ausreichenden Abstand zwischen den Beschäftigten
  • durch häufiges und intensives Lüften soll das Infektionsrisiko vermieden werden
  • Einhaltung des Sicherheitsabstands durch Absperrungen und Abtrennungen
  • Kennzeichnung sicherer Verkehrswege durch Bodenmarkierungen
  • Ausreichende Handwasch- und Handdesinfektionsstationen sowie eine häufigere Reinigung der Oberflächen als bisher"

Wenn Ihr weiterführende Fragen habt: jederzeit gerne!

Viele Grüße und bleibt gesund!

Dr. Werner Ekau, Wissenschaftlicher Geschäftsführer (kommissarisch), und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


14. August 2020 | UPDATE |Fortsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs

die Entwicklung der Corona Pandemie wird sehr unterschiedlich interpretiert. Gleichzeitig werden wieder ansteigende Zahlen an Infizierten gemessen, und in Deutschland haben wir bereits wieder den Stand von Mai 2020 erreicht. In manchen Ländern sind die Infiziertenzahlen alarmierend, andere wiederum sind quasi infektionsfrei.

Wir haben daher in unserer gestrigen Abteilungsleitersitzung beschlossen, dass wir an unserem aktuellen Konzept festhalten.

Zur Erinnerung:

(1-a) wer zu Hause arbeiten kann, arbeitet von zu Hause;

(1-b) wer am ZMT arbeiten muss, arbeitet am ZMT - die Gründe dafür unterliegen ausschließlich der persönlichen Betrachtung;

(2-a) die Anwesenheit am ZMT wird dokumentiert - die Verantwortung für Büroaufenthalt tragen die Arbeitsgruppen-Leiterinnen;

(2-b) die  Arbeit in den Laboren wird von den Laborleiter:innen dokumentiert;

(3-a) wer nicht reisen muss, reist nicht;

(3-b) wer reisen muss, stellt mit dem Dienstreiseantrag sicher, dass nach Kriterien des Auswärtigen Amtes und des RKI weder der Zielort bzw. die Zielregion noch irgendein Zwischenstopp Reiseeinschränkungen bzw. Reiseverboten unterliegt;

(4) in jedem dienstlichen Bereich sind die BMAS Arbeitsschutzrichtlinien und die Hygienevorschriften zu respektieren und umzusetzen.

Wenn Ihr weiterführende Fragen habt: jederzeit gerne!

Viele Grüße, bleibt gesund und ein schönes Wochenende!

Dr. Werner Ekau, Wissenschaftlicher Geschäftsführer (kommissarisch), und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


16. Juni 2020 | UPDATE | Eingeschränkter Regelbetrieb

Auf Basis der 9. Aktualisierung des Rundschreibens des Senators für Finanzen Nummer 5 i/2020 vom 11.06.2020 (https://www.transparenz.bremen.de/rundschreiben-72745) haben wir bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Referat 22, um eine Freigabe für den eingeschränkten Regelbetrieb gebeten.

Diese Freigabe liegt jetzt vor und beinhaltet folgende Regeln:

- Alle, die zu Hause arbeiten können, werden dies auch tun.

- Alle, die ans ZMT kommen müssen, werden dies unter klar geregelten Vorgaben tun:


(1) wer am ZMT ist, stellt sicher, dass die bislang erfolgreich unterbrochene Infektionskette am ZMT weiterhin unterbrochen bleibt. Daher verweilt niemand länger als nötig am ZMT;

(2) alleine in Räumlichkeiten des ZMT zu sein, birgt eine nicht zu vernachlässigende Gefahrenquelle. Daher informiert jede:r, die/der ans ZMT kommt, eine Vertrauensperson über die voraussichtliche Verweilzeit;

(3) wer am ZMT ist, muss die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards einhalten (https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&v=2);

(4) Räume kleiner 20 Quadrameter sind als Einzelbüros zu nutzen, auch wenn sie für mehrere Personen ausgestattet sind;

(5) wer am ZMT ist, befolgt die Hygienerichtlinien, vor allem wenn ein Raum im Schichtbetrieb genutzt wird (Anlage 1);

(6) die Organisation der Raumbelegung erfolgt auf der Ebene der Arbeitsgruppenleiter:innen. Diese sind auch für die Einhaltung der Regeln verantwortlich. Gleichzeitig ist Selbstachtsamkeit gefordert.

Viele Grüße und bleibt gesund!

Prof. Dr. Hildegard Westphal, Wissenschaftliche Direktorin, und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


15. Juni 2020 | UPDATE | Dienstreisen

Auf Basis der 9. Aktualisierung des Rundschreibens des Senators für Finanzen Nummer 5 i/2020 vom 11.06.2020 (https://www.transparenz.bremen.de/rundschreiben-72745) sowie der partiellen Aufhebung der Reisewarnung durch die Bundesregierung haben wir bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Referat 22, um eine Freigabe für Dienstreisen gebeten.

Diese Freigabe liegt jetzt vor und beinhaltet folgende Regeln:

(0) Diese Regelung dient zum Schutz aller Beschäftigten am ZMT und soll weitestgehend sicherstellen, dass die bislang erfolgreich unterbrochene Infektionskette am ZMT weiterhin unterbrochen bleibt. Wir bitten alle Beschäftigten um einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer und bitten um eine besonnene Entscheidung, ob die Reise zu diesem Zeitpunkt unumgänglich ist.

(1) Wer nicht reisen MUSS, reist nicht.

(2) Dienstreisen werden nur dann genehmigt, wenn die Dienstreise unabweisbar und notwendig ist, um die Funktionsfähigkeit des ZMT aufrecht zu erhalten.

(3) Dienstreisen werden nur dann genehmigt, wenn vom Auswärtigen Amt oder vom Robert Koch-Institut keine Reisewarnung besteht. Reisewarnungen gelten als Reiseverbote. Dies gilt für alle Reiseabschnitte zwischen Dienstreisebeginn und Dienstreiseende. Den lückenlosen Nachweis zur Möglichkeit der Durchführung der Dienstreise erbringen die Dienstreisenden VOR Antritt der Dienstreise eigenständig und schriftlich.

(4) Wer eine private Reise in ein Risikogebiet unternimmt, muss den unmittelbaren Arbeitsbereich sowie Dienstvorgesetzte darüber informieren.

(5) Bei Dienstreisen wie bei privaten Reisen sind Quarantänevorschriften unabhängig von Reisewarnungen zu befolgen.

Viele Grüße

Prof. Dr. Hildegard Westphal, Wissenschaftliche Direktorin, und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


4. Juni 2020 | UPDATE Erweiterter Notbetrieb bis zum 30.6.2020

In enger Absprache mit dem Referat 22 - Wissenschaftsplanung und Forschungsförderung (Senatorin für Wissenschaft und Häfen) wird das ZMT den erweiterten Notbetrieb bis zum 30.6.2020 fortführen.

Folgende Einheiten des ZMT haben vom Referat 22 die Freigabe für einen erweiterten Notbetrieb erhalten:

  • Elektronikwerkstatt
  • Mechanische Werkstatt
  • Haustechnik

1. Mai 2020 | UPDATE Erweiterter Notbetrieb ab dem 04. Mai 2020

Auf unsere explizite Nachfrage beim Referat 22 - Wissenschaftsplanung und Forschungsförderung (Senatorin für Wissenschaft und Häfen), haben wir nun die Freigabe für einen erweiterten Notbetrieb erhalten:

Mit dem 04. Mai 2020 können vier Labore der Forschungsinfrastruktur in den erweiterten Notbetrieb wechseln:

  • Das Biologielabor
  • Das Chemielabor
  • Das Geolabor
  • Die Marine Experimentelle Ökologie (MAREE)

Laborbeschäftigte werden Proben bearbeiten/messen/etc., die Wissenschaftler:innen benötigen, um ihre Arbeit zu einem qualifizierenden Abschluss zu führen. Dies betrifft Studierende (Bachelor, Master), Promovierende aber auch Post-Docs.

Wissenschaftler:innen arbeiten weiterhin im home office.

Da ein Ende der Corona Pandemie nicht abzusehen ist, können wir unter kontrollierten Bedingungen denjenigen Wissenschaftler:innen, die eine gesetzte Frist haben, in einem zeitlich priorisierten Verfahren somit die Messergebnisse ihrer Proben zur Verfügung stellen, damit sie ihre Abschlußarbeiten, Berichte, etc. rechtzeitig fertigstellen können.

Der erweiterte Notbetrieb soll ab dem 04. Mai 2020 und vorläufig bis zum 31. Mai 2020 gelten.

Viele Grüße und bleibt gesund!

Prof. Dr. Hildegard Westphal, Wissenschaftliche Direktorin, und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


20. April 2020 | UPDATE zu Corona-Einschränkungen

 

Die Bundeskanzlerin hat zusammen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch (15. April 2020) erste Lockerungen der Corona-Einschränkungen beschlossen. Diese Entscheidungen haben natürlich auch Auswirkungen auf das ZMT.


An der grundsätzlichen Regelung ändert sich vorerst nichts: Das ZMT bleibt bis einschließlich 3. Mai 2020 im Notbetrieb.

Dienstreisen ins In- und Ausland werden weiterhin nicht genehmigt.

 

Sollten Sie einen bereits beantragten und genehmigten Erholungsurlaub nicht antreten und stornieren wollen, möchten wir auf die entsprechende Regelung des Senators für Finanzen hinweisen: Die Stornierung von bereits genehmigtem Erholungsurlaub ist in der Regel im Moment nicht möglich. Rückfragen hierzu könnt ihr gerne an Tino Eichler richten.

Wir bitten alle Fachvorgesetzten, den Beschäftigten in den nächsten zwei Wochen die Möglichkeit zu bieten, Mehrarbeitsstunden und Überstunden massiv abzubauen und die Arbeit entsprechend zu organisieren.

Gleichzeitig gilt die Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaverordnung) vom 17. April 2020 der Freien Hansestadt Bremen.

Unter strengen Auflagen werden voraussichtlich ab dem 4. Mai sukzessive Möglichkeiten einer Präsenz am ZMT geschaffen. Dieser Schritt wird mit aller gebotener Vorsicht umgesetzt, denn der Schutz der Gesundheit bleibt oberste Priorität.

In der kommenden Woche werden wir uns als Direktorat gemeinsam mit den Abteilungsleiter:innen und dem Betriebsrat beraten, wie wir die neuen Bestimmungen konkret am ZMT umsetzen. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass der Zugang zu den Gebäuden des ZMT nicht generell freigegeben wird, sondern auch weiterhin nur stark begrenzt möglich ist. Dabei sind die einschlägigen Abstands- und Hygieneregelungen weiterhin zwingend zu beachten. Unsere obersten Ziele dabei bleiben die Eindämmung der Pandemie und die bestmögliche Gestaltung des Betriebs am ZMT unter den jeweiligen Gegebenheiten.

Wir wissen, dass diese Zeit für viele von Ihnen mit großen Herausforderungen verbunden ist.

Prof. Dr. Hildegard Westphal, Wissenschaftliche Direktorin, und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer


 

I.  Notbetrieb von Forschungsinstituten und Hochschulen


(1) Das Land Bremen hat verfügt, dass alle Forschungsinstitute und Hochschulen geschlossen und auf Notbetrieb umgestellt sein müssen. Diese Maßnahme ist zunächst und bis auf weiteres bis zum 19. April verfügt. Die Institutsschließungen werden kontrolliert. Das ZMT hat den Notbetrieb bereits installiert: Home Office, und lediglich die absolut notwendigen Funktionen werden vor Ort aufrecht erhalten.

(2) Betreten des ZMT nur mit Passierschein
Neu ist, dass die Kolleginnen und Kollegen, die diese absolut notwendigen Funktionen aufrechterhalten (und täglich ein riesengroßes Dankeschön verdienen!) ihren Passierschein, den wir für diesen Zweck ausgestellt haben, bei sich führen müssen.

Niemand anderes kann das ZMT betreten. Falls es spezielle Gründe gibt, die anderes verlangen, wendet Euch bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

II.  Anordnung Home Office

Für das ZMT (Beschäftigte, Stipendiat:innen, Gäste, Tagungsteilnehmer:innen, Reisende, etc.) gilt:

Ab Dienstag 16.3.2020 ist Home Office der Regelfall. Alle arbeiten im Home Office, außer denjenigen, die unbedingt vor Ort für die vitalen Abläufe des Institutes vonnöten sind. Bereiche mit Präsenz sind: Verwaltung (Einkauf, Finanzen, Personal), MAREE, Haustechnik. Für Home Office gelten die normalen Arbeitszeiten etc., lediglich der Arbeitsort wird in dieser Zeit auf zu Hause verlagert.

(3) Verwaltung im Notdienst
Die Verwaltung bietet mit sofortiger Wirkung keine persönlichen Sprechzeiten mehr an. Alle Anliegen sind per Telefon oder elektronisch vorzubringen. Um die Verwaltungsinfrastruktur zu sichern, wird ein Notdienst gewährleistet. Die Verwaltung macht ebenfalls von der Möglichkeit des Home Office Gebrauch.

(4) Gewährung von Sonderurlaub
Allen Beschäftigten, die aufgrund der behördlich angeordneten Schließung von Schulen und Kindertagesstätten die Betreuung ihrer minderjährigen Kinder sicherstellen müssen, eine anderweitige Betreuung nicht gewährleisten können und nicht oder nicht voll im Home Office arbeiten können, wird Sonderurlaub im erforderlichen Umfang gewährt. Bitte sendet Euren Antrag formlos per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dies erfolgt unter Fortzahlung der Vergütung/Besoldung.

(5) Abschluss- und Forschungsarbeiten
Dringende Bitte an alle Betreuer von Abschluss- und Forschungsarbeiten: wenn ISATEC-Studierende, Doktoranden oder andere in den nächsten Tagen aus dem Gelände zurückkommen, können sie ihre Proben nicht versorgen, da die Labore weitgehend geschlossen sind. Die Proben dürfen aber auch nicht in privaten Kühlschränken zwischengelagert werden. Bitte kontaktiert Eure Studierenden und informiert sie über folgenden Ablauf:

Ihr müsst die Labor-Notbesetzung kontaktieren und eine Übergabe in die Kühlung vereinbaren (kontaktlose Übergabe). Bitte sorgt dafür, dass die Proben umfassend beschriftet sind: Vorname Name, Arbeitsgruppe, E-Mail, Telefonnummer, Angaben zur Lagerung und Temperatur.

(6) Interne Meetings am ZMT

Entsprechend der Home Office Regelung sind interne Meetings am ZMT bis auf weiteres ausgesetzt.

Das betrifft:

- Palaver
- Abteilungstreffen
- Programmbereichstreffen
- Steuergruppentreffen
- AGL
- IGL
- Workshops, Schulen

und ähnliche Zusammenkünfte. Bitte nutzt digitale Möglichkeiten oder Konferenzschaltungen für virtuelle Treffen wo immer möglich!

II. Weitere Regelungen für ZMT-Beschäftige

Für das ZMT (Beschäftigte, Stipendiat:innen, Gäste, Tagungsteilnehmer:innen, Reisende, etc.) gilt:

(7) Geschäftsreisen
Dienstreisen finden nicht statt - auch bereits genehmigte Dienstreisen sind bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen sind nur bei ausdrücklicher Freigabe durch die Geschäftsleitung möglich. Wir empfehlen die Nutzung von Kommunikationsmitteln wie Telefon oder Videokonferenz.

(8) Wer aus den aktuellen Risikogebieten nach Bremen kommt / zurückkehrt, unterliegt einer Isolierungs-Maßnahme und darf damit für 14 Tage nach der Ausreise aus diesen Risikogebieten nicht am ZMT erscheinen.

 Eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete findet Ihr hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html. Diese Liste wird regelmässig aktualisiert.

(9) Mitteilungspflichten der Beschäftigten / Weisungsbefugnis des Arbeitgebers oder Dienstherrn

Beschäftigte,
- die sich in einem Risikoland bzw. -gebiet aufgehalten haben, [...] oder
- in einem Land bzw. Gebiet mit erhöhter Anzahl an Infektionsfällen, oder
- in deren näherem persönlichen Umfeld eine durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankung vorliegt oder ein entsprechender Verdacht besteht...

...müssen das ZMT telefonisch oder per E-Mail informieren (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Gleiches gilt für beabsichtigte Privatreisen in Risikogebiete.

Der Arbeitgeber ist zudem berechtigt, Beschäftigte mit grippeähnlichen Symptomen nach Hause zu schicken.


(10) Fürsorgepflicht des Arbeitgebers im Umgang mit Risikogruppen

Beschäftigte am ZMT, die aufgrund einer Vorerkrankung gefährdet sind, informieren sich bitte hier:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html. Wir werden gemeinsam Schutzmaßnahmen ergreifen.

(11) Beschäftigte, die aufgrund der Isolierungs-Maßnahme nicht ans ZMT kommen können, erhalten in dieser Zeit ihr Gehalt bzw. ihre Vergütung unverändert weiter. Soweit möglich, sind die arbeitsvertraglichen Aufgaben zu Hause zu bearbeiten.

(12) Ärztliches Attest nach fünf Kalendertagen

Zur Entlastung der ärztlichen Praxen wird in Fällen mit grippeähnlichen Symptomen wird eine ärztliche Bescheinigung erst ab dem sechsten Kalendertag eingefordert. Diese Regelung gilt vorerst bis zum Ablauf des 31. März 2020


Seid wachsam über Euren Gesundheitszustand: Sollten sich Krankheitssymptome entwickeln, meldet Ihr Euch bitte zur weiteren Abklärung zunächst ausschließlich telefonisch bei Arzt/Ärztin oder bei unserem Betriebsarzt.

Betriebsarztzentrum Bremen e. V. 
Grünenweg 6
28195 Bremen
Tel. 0421 32277-0

Unser Betriebsarzt: Christian Broek
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 0421 - 116117 telefonisch erreichbar.

Die o.g. Maßnahmen gelten auch für Menschen, die in engem Kontakt zu Menschen stehen, die von einer Isolierungs-Maßnahme betroffen sind (z.B. im gemeinsamen Haushalt).


Prof. Dr. Hildegard Westphal, Wissenschaftliche Direktorin, und Dr. Nicolas Dittert, Kaufmännischer Geschäftsführer