ZMT-Forschende gehören zu den weltweit meistzitierten zwei Prozent der Wissenschaft
Mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) zählen zu den weltweit meistzitierten zwei Prozent der Forschenden. Dies geht aus der aktuellen Stanford/Elsevier-Datenbank hervor. Die kürzlich veröffentlichte Aktualisierung unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Arbeit des ZMT in der Meeres- und Nachhaltigkeitsforschung.
Die Auswertung basiert auf standardisierten Zitationsindikatoren, die anhand von Daten der wissenschaftlichen Literaturdatenbank Scopus von Elsevier ermittelt werden. Sie erfasst Forschende, deren wissenschaftliche Veröffentlichungen weltweit besonders häufig zitiert werden.
Dabei werden zwei Kategorien unterschieden: Der langfristige wissenschaftliche Einfluss (career-long impact) berücksichtigt die Zitationen über die gesamte bisherige wissenschaftliche Laufbahn hinweg. Der jährliche wissenschaftliche Einfluss (single-year impact) bildet dagegen die Zitationsleistung innerhalb eines bestimmten Jahres ab.
Sechs Forschende in der Kategorie „Langfristiger wissenschaftlicher Einfluss“
In der Kategorie „Career-long impact“ sind folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ZMT-Zugehörigkeit vertreten:
- Prof. Dr. Raimund Bleischwitz
- PD Dr. Marion Glaser
- PD Dr. Tim Jennerjahn
- Prof. em. Dr. Ulrich Saint-Paul
- Prof. em. Dr. Matthias Wolff
- Prof. Dr. Martin Zimmer
Sechs Forschende für ihre Zitationsleistung im Jahr 2025 ausgezeichnet
In der Kategorie „Single-year impact“, die sich auf die Zitationsdaten des Jahres 2025 bezieht, sind folgende Forschende mit ZMT-Zugehörigkeit gelistet:
- Prof. Dr. Raimund Bleischwitz
- PD Dr. Sebastian C. A. Ferse
- PD Dr. Marion Glaser
- PD Dr. Tim Jennerjahn
- Prof Dr. Nils Moosdorf
- Prof. em. Dr. Matthias Wolff
Insgesamt sind damit acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ZMT-Zugehörigkeit in den beiden Kategorien vertreten. Vier von ihnen erscheinen in beiden Ranglisten, während jeweils zwei ausschließlich für ihren langfristigen wissenschaftlichen Einfluss beziehungsweise für ihre Zitationsleistung im Jahr 2025 gelistet sind.
Internationale Sichtbarkeit der Meeres- und Nachhaltigkeitsforschung
Die Stanford/Elsevier-Datenbank ist eine international verbreitete Grundlage zur Bewertung des wissenschaftlichen Zitationseinflusses über verschiedene Fachdisziplinen hinweg. Ihre standardisierten Indikatoren ermöglichen Vergleiche der Zitationsleistung und berücksichtigen dabei unter anderem die Anzahl der Koautorinnen und Koautoren sowie unterschiedliche Zitationspraktiken.
Die Aufnahme von Forschenden mit ZMT-Zugehörigkeit in die Datenbank verdeutlicht die internationale Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts. Zugleich unterstreicht sie die Bedeutung der interdisziplinären Forschung des ZMT zu tropischen Küstenökosystemen, marinen Ressourcen und globalen Nachhaltigkeitsfragen.
Quelle: Ioannidis, John P. A. (2026). August 2026 data-update for "Updated science-wide author databases of standardized citation indicators". Elsevier Data Repository, V9. https://doi.org/10.17632/btchxktzyw.9
